Bundesverband der Liberalen Hochschulgruppen

 2. September 2010

spacer spacer
spacer
spacer
Link folgt Startseite / News
Link folgt News Archiv
Link folgt Kontakt
Link folgt Infodienste
Link folgt Vorstand
Link folgt Gruppen
Link folgt Pressespiegel
spacer

spacer

Aktuelle Termine

02.07. - 04.07. 2010
LHG Kongress und BMV, Köln

06.07. - 11.07. 2010
Lymec Seminar, Liverpool

09.08. - 11.08. 2010
IFLRY Executive Committee, St. Petersburg (Russland)

10.09. - 12.09. 2010
LHG / Cicil Forum / FNF Seminar, Minsk (Belarus)

24.09. - 26.09. 2010
Youth MRF und LHG Seminar, Sofia (Bulgarien)

Verband Liberaler Akademiker

Linie
spacer

spacer
spacer
Programm |  Presse |  Termine |  Forum |  Service |  Links

Liberale Hochschulgruppen zu Schavan: Probleme sind erkannt, Verbesserungen nicht zu erwarten (09. Juli 2009)

Am 7.7. fand auf Einladung von Bundesbildungsministerin Dr. Annette in Berlin die „Bologna- Konferenz“ mit Vertretern der politischen Hochschulgruppen sowie Vertretern des fzs und des Organisationskomitees „Bildungsstreik“ statt. Auch der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) nahm teil.

„Die Vorlage eines ‚5-Punkte-Planes’ durch die Ministerin lässt erkennen, dass wir nun zumindest über dieselben Probleme reden.“, begrüßt Johannes Knewitz, Bundesvorsitzender des LHG, die Arbeitsgrundlage Frau Schavans.

Er merkt jedoch kritisch an: „Die Forderungen sind vollkommen unpräzise, zum Großteil nicht Kompetenz des Bundes und wahrscheinlich reine Wahlkampfversprechen. Ganz klar müssen die Studienpläne erneuert werden, das kann aber nur passieren, wenn die Universitäten ein besser ausgebildetes und besser ausgestattetes Hochschulmanagement bekommen. Die meisten Probleme beim Bolognaprozess liegen in seiner Umsetzung vor Ort, wo Überlastung und mangelnde Information zu großen Problemen führen. Auch die anderen von Frau Schavan genannten Punkte sind vornehmlich abhängig von einer besseren Ausfinanzierung. Ich habe die starke Befürchtung, dass die Umsetzung der Forderungen von Frau Schavan etwa die Hochschulen zwingen würde, jedem Bachelorabsolventen ein Masterstudium zu ermöglichen, ohne dass Bund und Länder bereit sind, entsprechende Mittel bereitzustellen.“

Der stellvertretende Vorsitzende des LHG, David Bordiehn, macht auf die klare Programmatik des LHG aufmerksam: „Für eine Flexibilisierung des Bachelorstudiums wäre zunächst ein sehr einfacher Schritt notwendig, nämlich die Flexibilisierung der Studienmöglichkeiten, z.B. durch die Ermöglichung von Teilzeitstudiengängen in den Landeshochschulgesetzen. Die Abschaffung der Kapazitätenordnung, die für die meisten Probleme bei den Studienbedingungen verantwortlich ist, verlangen die Liberalen Hochschulgruppen übrigens seit Jahren.“

 

Linie

[nach oben ] | Impressum | Bundes LHG © 2003
spacer

 

spacer